headerphoto

Theaterfestivals

Ähnlich wie die Filmfestivals, doch kulturell meist deutlich tiefgreifender, sind die zahlreichen, auch in Deutschland stattfindenden Theaterfestivals. Diese dienen zum einen dazu, mehrere Theaterstücke an einem Ort aufzuführen, andererseits teilweise auch dazu, diese Theaterstücke zu bewerten und entsprechende Preise zu vergeben.

Im Gegensatz zu den Filmfestivals, bei denen oft nur Regisseure, Produzenten, Schauspieler sowie andere Stars und Fachbesucher Zutritt bekommen, locken Theaterfestivals oftmals ein wesentlich größeres Publikum an, das sich auch aus ganz normalen Zuschauern zusammensetzt.

Besonders bekannt unter den Theaterfestivals in Deutschland sind die Karl-May-Festspiele, welche in Bad Segeberg und Elspe ausgetragen werden. Sie sind allerdings nichts gegen die seit über 130 Jahren stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth. Hierbei handelt es sich um die kulturell wichtigste Veranstaltung dieser Art in Deutschland, bei der man allerdings als normaler Bürger kaum eine Chance hat, eine Eintrittskarte zu ergattern.

Im gibt es eine ähnliche Veranstaltung, die nennt sich Ruhrfestspiele und wird bereits seit 1946 jedes Jahr in Recklinghausen ausgetragen. Diese Veranstaltung gibt sich wesentlich volksnäher und genießt daher einen sehr guten Ruf. Weitere bekannte Theaterfestivals in Deutschland sind die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall, das Hamburger Theaterfestival, das internationale Theater- und Musikfestival �JULA" in München sowie die so genannten �Ostsee-Festspiele", welche jährlich im Juni in Stralsund und Greifswald ausgetragen werden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Theaterfestspiele, die auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind, zum Beispiel spezielle Events für Kinder und Jugendliche. So gibt es beispielsweise jedes Jahr im September das �Schultheater der Länder" - eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die im gesamten Bundesgebiet abgehalten werden. Hier führen Schüler und Jugendliche sehr professionell Theaterstücke aller Art auf.